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Unterstützung, die wirklich passt.

Hauswirtschaft in der Spitex: 7 wichtige Aufgaben für Sicherheit und Entlastung

Viele Angehörige erzählen mir, dass sie mit der eigentlichen Pflege gerechnet haben – mit Medikamenten, Körperpflege oder Arztterminen. Was sie oft unterschätzen, ist der Alltag rundherum. Die Wäsche stapelt sich. Der Kühlschrank bleibt leer. Die Wohnung wird unübersichtlich.

Begleitung mit Herz.

Was bedeutet Hauswirtschaft im Spitex-Alltag?

Unter Hauswirtschaft verstehen wir unterstützende Tätigkeiten im Haushalt, die dazu beitragen, dass ein Mensch weiterhin in seiner gewohnten Umgebung leben kann.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Reinigung von Wohnräumen
  • Wäsche waschen und versorgen
  • Einkäufe organisieren
  • einfache Mahlzeiten zubereiten
  • Abfall entsorgen
  • für Ordnung und Übersicht sorgen

 

Es geht nicht um Perfektion.
Es geht um Sicherheit und Alltagstauglichkeit.

Hauswirtschaft ist keine medizinische Pflege. Sie gehört nicht zur Grundpflege oder Behandlungspflege, sondern ergänzt diese. Genau hier entstehen oft Missverständnisse.

Hauswirtschaft

Teilen Sie mit, was Sie beschäftigt

Kontakt & erste Orientierung

Beschreiben Sie Ihre aktuelle Situation in wenigen Worten. Ihre Angaben helfen, den Bedarf besser einzuordnen und ein Gespräch gezielt vorzubereiten. So können offene Fragen strukturiert geklärt und mögliche nächste Schritte in Ruhe besprochen werden.

Was die Spitex leistet – und was nicht

Welche Leistungen die Spitex konkret übernimmt

Im pflegerischen Alltag unterscheiden wir grundsätzlich zwischen drei Bereichen: Grundpflege, Behandlungspflege und unterstützende Betreuung. Jede dieser Leistungen erfüllt eine eigene Aufgabe und ist unterschiedlich geregelt. Eine klare Einordnung hilft, Erwartungen realistisch zu halten und Zuständigkeiten verständlich zu klären.

Grundpflege

Unterstützung bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, bei der Mobilisation oder bei der Nahrungsaufnahme. Ziel ist es, Selbstständigkeit zu erhalten und Sicherheit zu geben.

Behandlungspflege

Medizinisch verordnete Leistungen wie Medikamentengabe, Wundversorgung oder Kontrolle von Vitalwerten. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt.

Hauswirtschaft

Unterstützung im Haushalt, bei Einkäufen oder bei der Strukturierung des Alltags. Betreuung bedeutet vor allem Präsenz, Gespräch, Begleitung – nicht zwingend medizinische Pflege.

Angehörigenpflege

Beratung, Anleitung und Entlastung für pflegende Angehörige. Klare Absprachen, fachliche Unterstützung und realistische Einschätzung helfen, Verantwortung tragbar zu gestalten.

Alltag im Pflegeumfeld

Typische Unsicherheiten rund um Hauswirtschaft

Oft wird angenommen, Hauswirtschaft sei Luxus oder Bequemlichkeit. In der Praxis sehe ich jedoch etwas anderes: Wenn der Haushalt nicht mehr bewältigt werden kann, steigt die Belastung schnell an – für die betreute Person und für Sie als Angehörige.

Unterstützung bei der Körperpflege

Hilfe beim Waschen, Duschen, An- und Auskleiden oder bei der Mund- und Intimpflege unterstützt Würde und Wohlbefinden im Alltag.

Hilfe bei Mobilität und Transfers

Unterstützung beim Aufstehen, Hinsetzen, Gehen oder Umlagern schafft Sicherheit und reduziert das Sturzrisiko.

Begleitung bei Ernährung und Ausscheidung

Unterstützung beim Essen und Trinken sowie Hilfe bei Toilettengängen oder Inkontinenzversorgung gehören zur Grundpflege.

Ihre Situation in Ruhe einordnen

Pflege bringt oft viele Fragen mit sich – zur Organisation, zu Zuständigkeiten oder zu finanziellen Aspekten. Jede Situation ist anders und entwickelt sich mit der Zeit. Ein klärendes Gespräch hilft, den tatsächlichen Bedarf realistisch einzuschätzen, Unsicherheiten zu ordnen und mögliche nächste Schritte überlegt zu planen.
oder Rufen Sie uns an unter 044 500 00 00 oder Schreiben an  info@spitex-hollinger.ch

Stimmen aus dem Pflegealltag

Verlässlichkeit im Pflegealltag

Angehörige und Klientinnen schildern hier ihre Erfahrungen aus dem täglichen Miteinander. Ihre Rückmeldungen machen deutlich, wie wichtig klare Absprachen, fachliche Sorgfalt und ein respektvoller Umgang sind. Vertrauen entsteht im Alltag – durch konstante Präsenz, nachvollziehbare Abläufe und das Gefühl, ernst genommen zu werden.

Vom ersten Gespräch an ernst genommen
Die Situation mit meiner Mutter war für uns neu und verunsichernd. Bereits im ersten Austausch wurde ruhig zugehört und alles verständlich erklärt. Die Abläufe sind klar, die Betreuung zuverlässig und respektvoll. Das gibt uns als Familie spürbar Sicherheit.

    Claudia Meier
    Claudia Meier

    Tochter einer Klientin

    Konstant, aufmerksam und menschlich
    Was uns besonders auffällt, ist die Beständigkeit im Team. Gewohnheiten werden berücksichtigt, Veränderungen früh erkannt und offen angesprochen. Mein Vater fühlt sich ernst genommen – und wir werden regelmässig informiert, ohne nachfragen zu müssen.

      Markus Steiner
      Markus Steiner

      Angehöriger

      Würdevolle Pflege im eigenen Zuhause
      Es war uns wichtig, dass meine Grossmutter in ihrer vertrauten Umgebung bleiben kann. Die Unterstützung ist fachlich kompetent und gleichzeitig warmherzig. Man merkt, dass hier nicht nur Aufgaben erledigt, sondern Menschen begleitet werden.

        Sabine Keller
        Sabine Keller

        Enkelin einer Klientin

        Menschen, die Ihre Familie achtsam begleiten

        Die Begleitung eines nahestehenden Menschen bedeutet Verantwortung – oft verbunden mit Unsicherheit und vielen offenen Fragen. Eine strukturierte und verlässliche Unterstützung im Alltag schafft Orientierung, entlastet Angehörige und gibt Sicherheit bei pflegerischen und organisatorischen Entscheidungen.

        FAQ's

        Häufige Fragen von Angehörigen

        Wenn Sie sich fragen, ob Unterstützung durch eine Spitex sinnvoll sein könnte, stehen Sie meist bereits vor Veränderungen im Alltag. Hier finden Sie Antworten auf typische Fragen, die in dieser Situation immer wieder auftauchen – ruhig eingeordnet und verständlich erklärt.

        Ist Hauswirtschaft dasselbe wie Reinigungshilfe?

        Nicht ganz. Es geht nicht nur um Putzen, sondern um strukturierende Unterstützung im Alltag.

        Je nach Situation, Kanton und Abklärung können gewisse Leistungen teilweise unterstützt werden. Das ist individuell zu klären.

        Nein. Entlastung dient der Stabilität – für Sie und für die betreute Person.

        Das ist möglich, je nach Bedarf. Manchmal ist es jedoch sinnvoll, beides gemeinsam zu betrachten.

        So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Es geht um Balance.

        Nicht zwingend. Oft bleibt Selbstständigkeit länger erhalten, wenn Überforderung vermieden wird.

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