Beratung, Anleitung und Entlastung für pflegende Angehörige. Klare Absprachen, fachliche Unterstützung und realistische Einschätzung helfen, Verantwortung tragbar zu gestalten.
Unterstützung, die wirklich passt.
Viele Angehörige erzählen mir, dass sie mit der eigentlichen Pflege gerechnet haben – mit Medikamenten, Körperpflege oder Arztterminen. Was sie oft unterschätzen, ist der Alltag rundherum. Die Wäsche stapelt sich. Der Kühlschrank bleibt leer. Die Wohnung wird unübersichtlich.
Begleitung mit Herz.
Unter Hauswirtschaft verstehen wir unterstützende Tätigkeiten im Haushalt, die dazu beitragen, dass ein Mensch weiterhin in seiner gewohnten Umgebung leben kann.
Dazu gehören beispielsweise:
Es geht nicht um Perfektion.
Es geht um Sicherheit und Alltagstauglichkeit.
Hauswirtschaft ist keine medizinische Pflege. Sie gehört nicht zur Grundpflege oder Behandlungspflege, sondern ergänzt diese. Genau hier entstehen oft Missverständnisse.
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Was die Spitex leistet – und was nicht
Unterstützung bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, bei der Mobilisation oder bei der Nahrungsaufnahme. Ziel ist es, Selbstständigkeit zu erhalten und Sicherheit zu geben.
Medizinisch verordnete Leistungen wie Medikamentengabe, Wundversorgung oder Kontrolle von Vitalwerten. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt.
Unterstützung im Haushalt, bei Einkäufen oder bei der Strukturierung des Alltags. Betreuung bedeutet vor allem Präsenz, Gespräch, Begleitung – nicht zwingend medizinische Pflege.
Beratung, Anleitung und Entlastung für pflegende Angehörige. Klare Absprachen, fachliche Unterstützung und realistische Einschätzung helfen, Verantwortung tragbar zu gestalten.
Alltag im Pflegeumfeld
Hilfe beim Waschen, Duschen, An- und Auskleiden oder bei der Mund- und Intimpflege unterstützt Würde und Wohlbefinden im Alltag.
Unterstützung beim Aufstehen, Hinsetzen, Gehen oder Umlagern schafft Sicherheit und reduziert das Sturzrisiko.
Unterstützung beim Essen und Trinken sowie Hilfe bei Toilettengängen oder Inkontinenzversorgung gehören zur Grundpflege.
Stimmen aus dem Pflegealltag
Tochter einer Klientin

Angehöriger
Enkelin einer Klientin
Die Begleitung eines nahestehenden Menschen bedeutet Verantwortung – oft verbunden mit Unsicherheit und vielen offenen Fragen. Eine strukturierte und verlässliche Unterstützung im Alltag schafft Orientierung, entlastet Angehörige und gibt Sicherheit bei pflegerischen und organisatorischen Entscheidungen.
FAQ's
Wenn Sie sich fragen, ob Unterstützung durch eine Spitex sinnvoll sein könnte, stehen Sie meist bereits vor Veränderungen im Alltag. Hier finden Sie Antworten auf typische Fragen, die in dieser Situation immer wieder auftauchen – ruhig eingeordnet und verständlich erklärt.
Nicht ganz. Es geht nicht nur um Putzen, sondern um strukturierende Unterstützung im Alltag.
Je nach Situation, Kanton und Abklärung können gewisse Leistungen teilweise unterstützt werden. Das ist individuell zu klären.
Nein. Entlastung dient der Stabilität – für Sie und für die betreute Person.
Das ist möglich, je nach Bedarf. Manchmal ist es jedoch sinnvoll, beides gemeinsam zu betrachten.
So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Es geht um Balance.
Nicht zwingend. Oft bleibt Selbstständigkeit länger erhalten, wenn Überforderung vermieden wird.
Vom ersten Gespräch an ernst genommen
Die Situation mit meiner Mutter war für uns neu und verunsichernd. Bereits im ersten Austausch wurde ruhig zugehört und alles verständlich erklärt. Die Abläufe sind klar, die Betreuung zuverlässig und respektvoll. Das gibt uns als Familie spürbar Sicherheit.